Ein Wochenende in Leipzig

Ein Städtetrip nach Leipzig: Sonne, Hitze – und ein richtiger Nazi im Drogeriemarkt.

«Der Zug endet hier, bitte steigen Sie aus.» Also raus aus dem IC und rein in die große Bahnhofshalle mit ihrer hohen Decke – hinein in den Trubel. Wir schwimmen im Strom, der uns schließlich ins Sonnenlicht führt. Draußen herrscht Hitze, es ist ja auch Hochsommer, zumindest für ein paar Tage. Zuerst geht es zum Hotel, mit dem Trolley im Schlepptau, der über die Fugen im Boden klackert, klackert.

Ich fühle mich wie ein nerviger Tourist, der durch Barcelona bollert. Dessen Köfferchen wie ein widerspenstiger Hund zerrt und zaudert. Das Gefühl verfliegt aber schnell, weil es auch egal ist. Unser Ziel also: das Motel One an der Nikolaikirche. Einchecken, auspacken und wieder los. Es ist abends, wir haben Hunger. Zu Fuß gehen wir in Richtung Süden, um in der Südvorstadt zu essen. Das tun wir dann im Pholosophy (Website), sitzen draußen, während allmählich die Sonne untergeht. Schön hier!

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