Endlose Tage mit Hitze. Schwitzen und die Sonne verfluchen, Schatten suchen, doch da ist keiner. Da ist nur die Sonne, die uns alle brät. Gleißendes Licht. Alles ist erleuchtet (habe ich nie gelesen). Freitag mit dem Rad fahren, ebenso am Samstag und Sonntag, der Fahrtwind kühlt, zumindest fühlt sich das so an. Am Fluss steigen wir ab und steigen ins kalte Wasser; wunderbar. Irgendwann weiter, weiter: durch die Hitze. Alle sind am See, rauchen, lachen, grillen, braten, fließen, schwimmen, kiffen. Wir rauschen vorbei. Am Montag zieht das Gewitter auf. Und es regnet. Der liebe Sohn und ich kämpfen uns zur Kita. Ich schiebe den Kinderwagen durch die Pfützen. Als wir ankommen, hört der Regen auf. Hatten wir doch schon einmal. Der liebe Sohn möchte heute eigentlich nicht in die Kita, aber vielleicht doch; die Erzieherin erzählt mir etwas, aber ich muss dem Sohn sagen, dass wir ihn natürlich später wieder abholen. Derweil redet die Erzieherin weiter, immer weiter. Irgendwie schaffe ich es schließlich, der liebe Sohn spielt und ich stehe draußen, atme kurz durch, da kommt der Müllmann vorbei, nass bis auf die Haut, er schiebt den Container in den Hinterhof. Ich verstaue den nassen Kinderwagen und verschwinde.